Zubereitung
- Form vorbereiten: Eine Kastenform mit Backpapier oder Frischhaltefolie auslegen. Dabei an den Seiten etwas überstehen lassen, damit sich der Kalte Hund später leichter aus der Form heben lässt.
- Schokolade schmelzen: Kokosfett, Zartbitterschokolade und Vollmilchschokolade in Stücke schneiden und zusammen bei niedriger Temperatur langsam schmelzen. Anschließend etwas abkühlen lassen.
- Eiermasse vorbereiten: Eier, Puderzucker und Vanillezucker in einer Schüssel mehrere Minuten cremig aufschlagen. Backkakao und Milch hinzufügen und gründlich unterrühren.
- Schokoladencreme herstellen: Die leicht abgekühlte Schokoladen-Fett-Mischung langsam unter ständigem Rühren zur Eiermasse geben. Nach Wunsch etwas Rum oder Rumaroma hinzufügen. Alles zu einer glatten, glänzenden Schokoladencreme verrühren.
- Erste Schicht einfüllen: Eine dünne Schicht der Schokoladenmasse auf dem Boden der vorbereiteten Kastenform verteilen.
- Butterkekse einschichten: Eine Lage Butterkekse auf die Schokoladencreme legen. Die Kekse bei Bedarf passend brechen, damit der Boden möglichst vollständig bedeckt ist.
- Weitere Schichten aufbauen: Wieder etwas Schokoladencreme auf den Keksen verteilen und anschließend eine weitere Keksschicht darauflegen. So fortfahren, bis alle Zutaten verbraucht sind. Mit einer Schicht Schokoladencreme abschließen.
- Kalt stellen: Die Form abdecken und den Kalten Hund mindestens 5–6 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Dadurch werden die Schichten fest und die Kekse leicht weich.
- Aus der Form lösen: Den Kuchen mithilfe des überstehenden Backpapiers vorsichtig aus der Form heben. Das Papier entfernen und den Kalten Hund auf eine Servierplatte setzen.
- Servieren: Mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. Das Messer lässt sich leichter durch die Schokolade führen, wenn es vorher kurz unter heißes Wasser gehalten und anschließend abgetrocknet wird.
Kalter Hund ist ein echter Klassiker, der bei vielen sofort Erinnerungen an Geburtstage und Familienfeiern in den 60er- und 70er-Jahren weckt. Die Kombination aus knackiger Schokolade und Schichten aus Butterkeksen macht diesen Kuchen unverwechselbar. Besonders praktisch ist, dass kein Backofen benötigt wird und die Zubereitung unkompliziert gelingt. Nach einer Nacht im Kühlschrank verbinden sich Kekse und Schokoladencreme besonders gut miteinander. Gut gekühlt und in dünne Scheiben geschnitten schmeckt der nostalgische Klassiker am besten.
Rezeptdetails
- Schwierigkeitsgrad: Einfach
- Vorbereitungszeit: ca. 25 Minuten
- Backzeit: Keine
- Kühlzeit: mindestens 5–6 Stunden, besser über Nacht
- Gesamtzeit: ca. 6 Stunden 25 Minuten
- Form: Kastenform, ca. 25 cm
- Portionen: ca. 12–15 Scheiben
- Gericht: Kuchen ohne Backen
